Friedhofsmitarbeiter

Pfarrer Vakanzvertreter Pfr. i.R. Bernhard Fuß
 Kantorin Susanne von Strauch
 Friedhofsleiter Matthias Schmidt

 

Weitere Neuigkeiten zum Friedhof

 

Friedhofskapelle Thum gefördert durch LEADER

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Thumer Friedhofskapelle mit rund 90 Besuchern eingeweiht

Die frisch sanierte Friedhofskapelle in Thum wurde am 6. September nach anderthalb Jahren vom Thumer Vakanzpfarrer Bernhard Fuß festlich eingeweiht und gesegnet. Rund 90 Besucher feierten den Gottesdienst mit und ließen sich von dem neu hergerichteten denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahre 1893 inspirieren. „Viele haben sich mit ihren Gaben und Begabungen bei dem Bauwerk eingebracht“, sagte Bernhard Fuß in seiner Predigt und dankte zugleich auch allen Mitwirkenden. „Die Kapelle ist ein Ort der Besinnung, um Gottes Wort zur hören und eine Perspektive zu schaffen“. So wurden auch die am Bau beteiligten Handwerker geehrt. Der Marienberger Architekt Dr. Harald Oßmann dankte im Grußwort für das unkomplizierte und hervorragende Zusammenwirken aller Bautätigen, was nicht selbstverständlich sei. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das „Collegium Musicum“ sowie anfangs durch Thumer Posaunenbläser. Und auch Thums bis zum Sommer 2019 amtierender Pfarrer Rico Drechsler, der die Sanierung in seiner Amtszeit mit in Gang gebracht hatte, war aus Plauen angereist. Drechsler betonte das Engagement und die Liebe zum Detail vom Thumer Friedhofsmeister Matthias Schmidt, bei dem alle Fäden des Baus zusammengelaufen waren. Insgesamt betrug das notwendige Investitionsvolumen rund 400.000 Euro, wovon ein großer Teil durch Förderung der Leader-Region Zwönitztal-Greifensteine aus europäischen Mitteln finanziert wurde. Der eigenständige Friedhofshaushalt hat einen Eigenanteil von 150.000 Euro zu leisten. „Die Einnahmen des Friedhofes werden für die Deckung der Bewirtschaftungskosten und auch zur Abzahlung der Sanierungskosten verwendet“, erklärte Matthias Schmidt und fügte hinzu, dass die Sanierung der Friedhofskapelle einen Meilenstein darstelle.

Schon von außen sind die Neuerungen der Kapelle zu erkennen: Energetisch sanierte Fenster mit Bleiverglasung, die Außenfassade mit dem roten Ziegelbau wurde saniert, das Dach instandgesetzt und mit Zinkblech überzogen. Dabei musste auch der bisherige Bestand an Balken teilweise durch neue verstärkt werden. Die Farbgestaltung inklusive Deckenbemalung in Form von Sonnenstrahlen ist hell, frisch und freundlich und soll vor allem Hoffnung in der Zeit des Totengedenkens und beim Abschied von den Liebsten bei Trauerveranstaltungen vermitteln. Zwei neu erstellte Glasbilder im Altarbereich wirken stil- und würdevoll und bilden markante Sichtpunkte für den Altarraum. „Die Bilder waren in den letzten Jahrzehnten leider verlorengegangen, wir vermuten, dass sie eventuell beim Brand des einst benachbarten Feuerwehrdepots mit zerstört worden sind. Doch durch Recherchen stießen wir auf einen interessanten Jahresbericht des Königreiches Sachsen vom Verein für kirchliche Kunst aus dem Jahre 1894 in der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden. Dort hatte ein Professor Winterstein aus Leipzig diese Fensterbilder mit dargestellter Grablegung und Auferstehung für die damalige Parentationshalle in Thum entworfen“, zeigte sich Schmidt begeistert von dem gefundenen historisch einmaligen Schatz. Zudem wurde die Empore komplett entfernt, wodurch es möglich war, an der Südwestseite ein zusätzliches Fenster und einen behindertengerechten Zugang neben dem Haupteingang an der Vorderseite zu schaffen. Um den Wegfall der Sitzplätze auf der Empore auszugleichen, sind die vorhandenen Kirchenbänke um je einen Sitzplatz erweitert und komplett aufgearbeitet worden. Ebenso wurde eine neue Dielung mit Wärmedämmung eingebaut sowie die Heizung erneuert. In der Friedhofskapelle finden zirka 60 Leute Platz. Ungefähr 50 Bestattungen werden auf dem Friedhof jährlich durchgeführt. Neben der Friedhofskapelle, die nachts auch angestrahlt wird, entsteht ein weiteres Kleinod der Ruhe und Besinnung. Eine ehemalige Grabstelle wird zu einem Sitzplatz umfunktioniert. Dort kommen zwei Tafeln mit der Geschichte des über 400jährigen Thumer Friedhofes dazu. Ein neuer Fahrradständer sowie ein moderner Schaukasten haben bereits ihren Platz gefunden. Nach dem Festgottesdienst gab es auf dem Parkplatz noch Zeit zum Gespräch bei Sekt und einem Imbiss. Natürlich alles unter Einhaltung der Corona-Regeln. Ein großer Dank im Namen der Friedhofsverwaltung allen Helfern und Helferinnen für die Mitwirkung und die Ausgestaltung der Einweihungsfeier.

Unter dem Verwendungszweck „Unser schöner Friedhof“ kann der Thumer Friedhofshaushalt weiter unterstützt werden.

IBAN: DE93 3506 0190 1664 8000 19, Bank für Kirche und Diakonie.

Thomas Lesch

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